Hitze – Belastung für Patienten und Krankenhäuser

05. Juni 2024

Hitzeaktionstag 2024

 

Heute ist bundesweiter Hitzeaktionstag: Eine bedeutende Gelegenheit, die ernsthaften gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze und die immense Bedeutung des Hitzeschutzes zu beleuchten. Der Klimawandel führt zu immer längeren und intensiveren Hitzewellen, welche eine Zunahme hitzebedingter Erkrankungen wie Dehydration, Herz-Kreislauf-Problemen, Hitzeschlägen und anderen Gesundheitsbeeinträchtigungen zur Folge haben. Besonders gefährdet sind dabei Kinder, Schwangere sowie vorerkrankte und ältere Menschen. Das Gesundheitssystem und insbesondere die Krankenhäuser stehen unter einer zusätzlichen Belastung.

Maßnahmen wie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, die Vermeidung längerer Aufenthalte im direkten Sonnenlicht sowie das Tragen leichter Kleidung können den Körper dabei unterstützen, mit den extremen Temperaturen umzugehen. Zudem ist es essentiell, dass Krankenhäuser bei bevorstehenden Hitzewellen frühzeitig gewarnt werden, um eine erhöhte Patientenzahl antizipieren und entsprechende Vorbereitungen treffen zu können.

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Medical Informatics Hub in Saxony“ (MiHUBx) – konkret im Use Case 2 (Gesundheitsmonitoring) – wird ein solches Warnsystem entwickelt. Ziel dieses Systems ist es, präzise Vorhersagen über die zu erwartende Patientenzahl bei akuten Hitzeereignissen in Sachsen zu ermöglichen. Dies soll zur Optimierung der Ressourcen im Gesundheitswesen beitragen und eine stets optimale Patientenversorgung sicherstellen.

MiHUBx ist einer von sechs vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit, die Mitte 2021 ihre Arbeit aufgenommen haben.