Forschung gemeinsam gestalten

Medical Informatics Hub

Digitales Ökosystem zur Stärkung von medizinischer Forschung und Versorgung

MiHUB verfolgt das Ziel, einen zentralen Hub für Forschende, Versorgende und Patient:innen in Ostdeutschland zu etablieren, indem ein sektorübergreifender Datenraum geschaffen wird, der durch ein fortschrittliches Kommunikations-, Daten- und Forschungsnetzwerk unterstützt wird. Dieses Netzwerk verbindet die Datenintegrationszentren, die als Multiplikatoren für benachbarte Regionen fungieren, und ermöglicht die Forschung zu versorgungsorientierten Netzwerken. Das in der ersten Förderphase entwickelte Patientenportal wird erweitert, um die interprofessionelle und intersektorale Zusammenarbeit entlang des gesamten Versorgungskontinuums zu verbessern und Module kooperierender DigiHubs zu integrieren.

Eine dezentrale, modulare Architektur gewährleistet effiziente Umsetzung, Übertragbarkeit auf andere DigiHubs und nationale Infrastrukturen sowie Interoperabilität. In der zweiten Förderphase konzentriert sich MiHUB auf einen gemeinsamen „Patient Journey“-Ansatz, um eine maximale kollektive Wirkung zu erzielen, Versorgungsvorteile aufzuzeigen und nachhaltige, skalierbare technische Lösungen bereitzustellen.

Durch die Anpassung der MII-Strukturen an den regionalen Kontext setzt MiHUB kooperative, versorgungs- und forschungsorientierte Dienste um. Die Entwicklung orientiert sich an drei strategischen Anwendungsfällen:

  • Prävention/Krebsvorsorge
  • Kooperative Krebsbehandlung
  • Nachsorge/Langzeitüberlebende

Diese decken verschiedene Phasen einer „Patient Journey“ ab und ermöglichen eine Längsschnittperspektive auf Risikopersonen. MiHUB legt besonderen Wert auf Benutzerfreundlichkeit, digitale Kompetenzen und evidenzbasierte Methoden, um hohe Beteiligung und Akzeptanz aller Nutzergruppen sicherzustellen.

ZIELE

MiHUB entwickelt und implementiert eine serviceorientierte Infrastruktur, um die krankheitsspezifische Zusammenarbeit zwischen Gesundheitssektoren zu verbessern. Dazu gehören die Nutzung von Daten und Wissen an nicht-universitären Standorten, die Umsetzung von MII-Methoden in der regionalen Versorgung sowie die Förderung digitaler Kompetenzen und Beteiligung. Aufbauend auf den etablierten Diensten und dem Patientenportal erweitert das Projekt die Verbindungen zwischen stationären und ambulanten Bereichen durch neue Partner. Zudem erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit anderen DigiHUBs, insbesondere beim hub-übergreifenden Anwendungsfall „Digitale Unterstützung bei komplexen Patientenverläufen“ mit Fokus auf Lungenkrebsbehandlung.

MiHUB Patientenpfad

MIHUB-KONSORTIUM

Abbildung MiHUB Konsortium

Digitale FortschrittsHubs Gesundheit

Die zweite Förderphase der DigiHubs stärkt und erweitert bestehende Strukturen, um die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Medizin und IT zu intensivieren. Im Fokus stehen innovative Lösungen zur Nutzung von Gesundheitsdaten, nationale und internationale Vernetzung sowie Datensicherheit und ethische Standards. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Die Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit im Überblick (auf den Seiten der Medizininformatik-Initiative):

Logo MiHUB
Laufzeit: 01.01.2026 bis 31.12.2029
(Erste Tranche bis: 31.03.2028)
Logo der Technischen Universität Dresden
Logo MUL
Logo HSMW
Logo KC
Logo MII
Logo MiHUB
Logo BMFTR

Förderkennzeichen: 01ZZ2506A

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